August 11, 2011

Abifahrt '11, ein Drama in drei Akten - Act III

"Worst Hotel EVER", "an absolute Nightmare", "Ranztempel","Horror-Hotel" und "Hell on earth". All diese Bezeichnungen auf Holidaycheck.de schreckten uns nicht ab, da der reiselustige Bro solch hyperbolisierte Kritiken mit einer awesome abfälligen Handbewegung wegwischt und sich denkt, "so schlimm wirds schon nicht sein".
Doch. Genauso schlimm war es. Und mit schlimm meine ich worst Hotel EVER!
Zusammengepfercht in einem Doppelzimmer mit zwei Zustellbetten - und diese waren nicht für nächtliche Errungenschaften gedacht sondern ernsthaft für zwei weitere Bros - wachten wir schon morgens gut erholt auf, wenn Zentimeter vor dem eigenen Gesicht der Nebenbro noch friedlich schnarchte. Schreckmomente dieser Art waren nur mit awesomen Morgenkippchen zu verarbeiten.
Zusätzliche Highlights dieser awesomen Reise waren überdies malerisch grau-bewölkter Himmel, der den Rest der verregneten Landschaft in eine awesome Szenerie warf, und ein sandiger Steinstrand, der jeden Tag aufs Neue für wunderbarstes Fußpeeling sorgte - im Fachterminus nennt man das wohl "Unterbodenpflege".
Schweren Herzens packten wir also am Tag der Abreise unsere Koffer, nachdem ein letztes Mal Frühstückspommes genossen wurden.
Awesome hielt dieser letzte Tag für uns die Entdeckung bereit, dass Calella ja aus mehr als nur einer Partymeile bestand und eigentlich ein ganz niedliches Städtchen mit diversen Einkaufsmöglichkeiten ist, unser Heimflug ungefähr 3 Stunden Verspätung hatte, auf dem weitläufigen Flughafen schon sämtliche Zeitschriftenläden geschlossen hatten und das Flughafenpersonal ungefähr so sympatisch ist wie Fußpilz.

Umso frenetischer konnte dann gefeiert werden, als endlich ein Flugzeug bereit stand, um uns schnellstmöglich wieder in unseren awesomen, natürlichen Lebensraum zu bringen. Auch der Pilot war erleichtert.

Natürlich wäre die ganze Geschichte kein Drama, wenn wir nicht noch neben billigsten Souveniers für unsere Liebsten auch noch die ein oder andere Krankheit mit gebracht hätten.
Ähnlich wie ein mit Vogelgrippe erkranktes Huhn saß man also im engen, überfüllten Billigflieger und lies Nase und Awesomeness einfach laufen. Nach zwei Stunden Flug waren wir endlich aus der Massenbrohaltung entlassen, konnten zurück in unser heimisches Biotop und weiter feiern.

Juli 23, 2011

Ocean's five – five is the new eleven


Es hat wieder begonnen. Nein, es wird weder einen neuen Oceans Film geben noch planen wir eine zweite Fahrt nach Callela. Und ja, wir verschonen euch auch von einer Neuauflage des Most awesome Schreibtisch Contests. Es ist die Rede vom alljährlichen Harry Potter Fieber.

Man möchte meinen, dass Nebensachen wie Spinnerei und Fantasie in einem so investegativen Blog keinen Platz finden würden. Doch auch wir hatten eine erfüllte Kindheit voll von zauberhaften Träumen von Hogwarts, fliegenden Besen und Emma Watson. Diesen Sommer endet mit dem 7. Film der Harry Potter Reihe nicht nur, eine freudige Ära geprägt durch Spannung und vielfältigsten Emotionen, sondern auch der letzte Teil unserer unschuldigen Kindheit.
Um diesem denkwürdigen Ereignis ein gebührendes Monument zu setzen beschlossen wir uns ein Stück Harry Potter in Form eines Aufstellers zu bewahren, indem wir diesen aus einem Kino veruntreuten – und mit veruntreuen meine ich stehlen.
Zu diesem Zweck wurde ein Kidnapping geplant im Stile der Ocean's Eleven Serie, welches sogar mehr Spannung birgen sollte als in „Kevin allein zu Haus“. Vor ein paar Tagen noch topsecret aber heute exklusiv nur im Sündenpfuhl wollen wir nun unseren Masterplan im Sinne eines Awesome-Seminars mit euch lieben Zöglingen teilen.
Der Plan
Step one: Überzeugt einen Bro davon, dass es von absoluter Wichtigkeit wäre eine Lebensgroße Abbildung von Emma Watson in eurem Zimmer zu haben.
Step two: Checkt das Programm eines Kinos um mit Sicherheit die letzte Vorführung abzupassen. Dabei ist ein schlecht besuchtes Kino sehr empfehlenswert. Ich möchte an dieser Stelle aber aus gewissen Gründen vom UCI in Friedrichshain abraten.
Step three: Besorgt euch eine zu dem jeweiligen Film passende Verkleidung. Habt ihr sowas nicht, reicht auch eine Weihnachtsmannmütze. Werdet ihr geschnappt ist an dieser Stelle: „Der Weihnachtsmann kann ja nicht immer nur geben“ eine charmante Ausrede.

Step four: Ist das Kino schlecht besucht und der Aufsteller unbeaufsichtigt, schnappt ihn euch und rennt um euer Leben. Jetzt könntet ihr schon stolze Besitzer eines Aufstellers sein. Ist jedoch eine Aufsicht in Reichweite, braucht ihr einen Plan B.

Plan B
Step five: Verwickelt die Aufsicht in ein Gespräch, aber redet nicht um den heißen Brei herum, sondern fragt sie was das Ding kosten soll. Natürlich ist es unverkäuflich und -keine Angst- ihr werdet dafür auch nicht bezahlen. Nun geht sie entweder den Chef holen, in welchem Fall ihr freie Bahn hättet oder sie hält euch für Idioten. Hält sie euch für Idioten, beweist es ihr indem ihr die Weihnachtsmannmützen aufsetzt, den Aufsteller dreist über den Kopf haltet und aus dem Kino rennt.
Step six: Im letzten Fall werdet ihr vermutlich von Kinopersonal oder zivil-couragierten Mitmenschen verfolgt. Hierbei ist eine attraktive Komplizin, nennen wir sie Lisa, hilfreich. Ihr Job ist es die Verfolger in die falsche Richtung zu lotsen.

Step seven: Baut den Aufsteller auseinander und verstaut ihn im Kofferraum des Fluchtwagens. Mission Accomplished... Awesome. (Wer hier versaut statt verstaut gelesen hat drücke den awesome-button)

Merke: Auch wenn Alkohol der ganzen Aktion nur gut tun kann, sollte der Fahrer einigermaßen nüchtern sein.

Beweisstück A:
Beweisstück B:

Beweisstück C:

Juli 17, 2011

Abifahrt '11, ein Drama in drei Akten — Act II

Der Irish Pub am Strand. Ein Tag nach der Entdeckung: closed. Jaaah wir hatten wirklich Glück auf dieser Fahrt.
Nach nunmehr zwei durchfeierten Nächten bahnte sich bei jedem Bro der alltägliche Schädel an, der unser treuer Begleiter auf dieser Fahrt werden sollte. Unsere Körper zerschunden vom täglichen Überlebenskampf im Speisesaal - und mit Speisesaal meine ich Futterkammer - des Hotels. Pommes zum Frühstück, Pommes zum Abendbrot (Das Frühstück fand bei uns regelmäßig gegen 13:30 Uhr statt - awesome).
Unseren Mitbro Anton hat diese Nahrungszufuhr kreativ so sehr stimuliert, dass er eines Abends, von der Muse geküsst, ein wunderbares Gedicht dem Urlaubsort Calella widmete:
Calella - von Anton Richter:
Pommes - Guinness,
Guinnes - Pommes.

Ein unnachahmlich treffendes Zeitzeugnis dieser Lebenskri- ähm, -phase!



Awesome Bro's werden auf Abifahrten selbstverständlich nicht nur von der Muse geküsst. In diesem Sinne ist dem Playbook ein weiterer Move hinzuzufügen:

Der Abiturient:
Man nähere sich während der Monate Mai / Juni in einem überfüllten, schlecht gelüfteten, spanischen Club einer annehmbaren, nach Möglichkeit geschlechtsreifen Partnerin. Mit lüsternem Blick und sympathisch verspielt hochgezogener Augenbraue, blickt man der Zielperson dann tief in die Augen, während man sich auf Hüfthöhe langsam und ungefragt nähert. "Ein Küsschen für die Abifahrt?", ist an dieser Stelle die geeignete Wortwahl um eine erfolgreiche Kontaktaufnahme sicherzustellen.
Die Erfolgsquote dieses Moves lag auf der Fahrt bei ca. 100 Prozent, zu wissenschaftlichen Zwecken, getestet vom Brollegen an genau einem Zielobjekt.
Dieses Erlebnis beflügelte nun schon zur zweiten lyrischen Schöpfung dieser Tage:
  • "Einem geschenkten Gaul steckt man die Zunge ins Maul"
Diese Art von awesomer Wortwahl half uns mit Humor von den lokalen Widrigkeiten abzusehen und ließ die Welt für jeden Bro ein klein wenig besser erscheinen. An dieser Stelle übrigens beste Grüße an "Mareike aus Kreuzberg" (Name von der Redaktion nicht geändert).

Um dieser Fahrt doch noch ein klein wenig Kunst zu entlocken, entschlossen wir uns ein awesomes Stillleben auf das überfüllte Doppelbett zu zaubern, welches den entawesomisierten Lebenswandel am besten zu abstrahieren vermag. Rechtschreibfehler einschlägiger Fachzeitschriften, die in diesem Werk Verwendung fanden, wurden an dieser Stelle kühn ignoriert.

Juni 10, 2011

Abifahrt '11 ein Drama in drei Akten - Act 1

Two days ago in a galaxy far far away.. Auch wenn der Begriff Galaxie für das spanische Örtchen Callela vielleicht etwas übertrieben ist, so ist es mit Sicherheit die Hochburg aller awesome und asozialen Abiturjahrgänge aus ganz Deutschland.

Schon früh nach der Ankunft, war uns klar dass diese Fahrt eine der größten Herausforderungen unserer Leben werden sollte, welche nicht nur die Abiprüfungen wie Kinderrätsel aussehen lies, sondern uns auch eine Menge Feierability abverlangte. Schockiert von den vorherrschenden Bro-widrigen Lebensbedingungen, die wir hier aus purer Eitelkeit nicht weiter erläutern möchten, kam uns bei den täglichen in Mayo getränkten Fritten, die genauso salzig und kalt wie das Meer waren, die verzweifelte aber dennoch verdammt lustige Einsicht: „Das ist doch nicht awesome was wir hier machen“. Nach einem kurzen Tiefpunkt wurde die Challenge accepted und es sollte ein stetiger Anstieg an Awesome folgen, der sich noch am selben Abend auf der ersten „Fiesta de la spumar“ (Schaumparty) bewahrheitete. Auf der Party folgte zugleich das erste echte kulinarische Highlight – in Schaum getränkte Hühnchen mit einer zarten Vinigret aus awesome Bro.

  • Merke: Auf einer Schaumparty bist du nur awesome, wenn du trotz hüfthohem Schaum und brennenden Augen immer noch zwischen Bros und Hühnchen unterscheiden kannst.
  • Adäquate und awesome Kleidung sind Flip-Flops und Badehose oder direkt im Adams-Suit bzw. Eva-Neckholder.

Angesteckt von der allgemeinen Atzenschaft wurde standesgemäß morgens um 15 Uhr, erst mal ein Lungenbrötchen vorm Hotel gefrühstückt. Unter normalen Umständen würde das natürlich nicht unter die Kategorie awesome fallen, aber im Zusammenhang gesehen war es eine notwendige Komponente.

Trotz des verregneten Wetters und einem Kopp, welcher zum normal Zustand werden sollte schenkte uns das Schicksal einen himmlischen Wink in Form eines grünlich schimmernden Horts der Freude - einem Irish Pub. Nach ein paar Guinness wurde das Wetter schnell vergessen. Bei dieser Gelegenheit möchten wir das Guinness zum Duke of Drinks küren.
Dieses schwarze Getränk mit einem Tick rötlichem Schimmer rettete uns nicht nur so manchen verregneten Tag, sondern war gleichzeitig schmackhafter und effektiver als alles was im Hotel unter all-inclusive fiel. Dabei ist effektiv ein Euphemismus dafür das es knallte.

Und so sieht das dann aus..



Bars of Callela: Auch in Callela testeten wir natürlich komplett uneigennützig diverse Bars, welche wir euch nicht vorenthalten wollen und dürfen. Hier die Bewertung für den Dublin’s Fair City Pub:
  • Hühnchendichte pro m²: ♂
  • Chillfaktor: ♂♂♂♂
  • Abschleppweg: ♂♂♂
  • Brodichte pro Liter: ♂♂♂♂
  • Literqualität: ♂♂♂♂
  • Personal Brotential: ♂♂
  • Awesome Specials: ♂♂

An sich handelt es sich bei dem Objekt um einen muggeligen Pub, der mit stilecht gepolsterten Booths ausgestattet ist, für die auch 4 ganze Broleys vergeben wurden. Auch am Guinness war nichts auszusetzen, zwar knallt es nicht so wie ein guter Rachmaninov, aber im Vergleich zur Hotelbar ein echtes Rauscherlebnis. Obwohl der Abschleppweg ideal gewesen wäre (5min zum Hotel, 1min zum Strand) müssen wir herbe Kritik an der Hünchendichte pro m² erheben, da die Bar weder von deutschen Abiturienten noch von den Eingeborenen bevölkert wurde.



To put it in a Nutshell: 20 / 35 ♂'s. Was auf den ersten Blick etwas entäuschend anmutet, war jedoch im Kontext der Abifahrt gesehen, eine willkommende Oase der Erholung.

Wie die Abifahrt aus ging und was wir noch für Awesomekeiten erlebt haben, wird bald berichtet. Aber eines kann ich vorweg nehmen. Wir haben es überlebt.



Awesome Bro Intoxication - Der Vorabend

Nach vieeeeel zu langer Abstinenz nun endlich neues von den Sündenpfuhlisten!
Wie ihr alle wisst mussten wir unsere Abiturprüfungen möglichst awesome bewältigen und darunter hat leider, leider, leider auch der Blog gelitten. Was aber nun viel wichtiger und vieeel interessanter ist:
Unsere awesomen Abiturprüfungen wurden noch viel awesomer gefeiert!

Aus diesem Grund präsentieren wir euch ABI - Awesome Bro Intoxication, unsere mehrteilige Auslandsreportage über einen unbeschreiblichen Trip nach Calella!

Es ist Mittwoch, der 1. Juni 2011. Der erste Tag an dem wir komplett befreit von jeglichen Lernzielen und Abiturientenbeschäftigungen sind - awesome! Das kann man nur auf eine Weise feiern: Mit einer zünftigen Bro Night Out! Weiteres Ziel dabei ist, und das gilt für Abiturreisen jeglicher Art:
  • Um den Körper nicht mit einem abrupten Alkoholpegelanstieg bei Ankunft im Awesome Hotel zu schocken, einen Abend vor der Abreise unter ständigem Rühren (wahlweise auch Schütteln) ethanolhaltige Kaltgetränke oral einführen. Hartgesottene fangen mit diesem Grundlagentraining auch erst im Flugzeug an, allerdings ist hierbei das Risiko größer, dass eine orale Benutzung von Plastiktüten vonnöten wird.
First Step: Suit Up! Es wird sich an romantischem Orte getroffen um die Legendaryness dieses denkwürdigen Abends heraufzubeschwören! Exhibit a:

Im feinen Zwirn geht es dann zur ersten Anlaufstation des Abends: dem Oscar Wilde Irish Pub.
Der Kenner sieht, dass das hier gezapfte Guinness höchste Qualität besitzt und jedes Gespräch über kürzlich absolvierte Prüfungen erleichtert. Spätestens nach dem zweiten Bier war hier jedoch Schluss mit Gesprächen über afferente und efferente Nervenbahnen.

Bars of Berlin: Der erste Teil dieser lang erwarteten Rubrik wird hier feierlich eingeschoben, erster Test: besagter Oscar Wilde Irish Pub in der Friedrichstraße 112A, link above.
  • Hühnchendichte pro m²: ♂   
  • Chillfaktor: ♂♂♂                 
  • Abschleppweg: ♂♂♂♂      
  • Brodichte pro Liter: ♂♂♂♂ 
  • Literqualität: ♂♂♂♂
  • Personal Brotential: ♂♂♂
  • Awesome Specials: ♂
Um diese neuartige Wertung kurz erläuternd einzuführen:
Es gibt in jeder Kategorie fünf Broleys zu erwerben, ACHTUNG, hierbei zählt NICHT das Schulnotensystem sondern fünf Broleys sind das absolute Awesomeplusultra und ein Broley ist suboptimal. Besonders schlechte Kategorien der Bars werden gelegentlich auch mit gar keinem Broley ausgezeichnet.   
Da es sieben Kategorien gibt, gibt es insgesamt 35 Broleys zu erreichen, die dann das Gesamturteil der Bar bilden.

Hühnchendichte pro m² bezieht sich nicht auf Chicken sondern auf Chicks. Im Oscar Wilde Pub war allerdings eher tote Hose (whuat up!).

Chillfaktor ist die Kategorie für Athmosphäre und Bequemlichkeiten der Bar. In diesem Fall war zwar ein eigener Booth am Start, jedoch ein eher spärlich eingerichteter Pub wo kaum Gemütlichkeit und Athmosphäre aufkommen konnte.

Abschleppweg muss für den geneigten Leser unseres Blogs nicht mehr erklärt werden, allen anderen emfpehlen wir wärmstens Step Four. Hier ist durch Verkehrsanbindung zu jeder Tages- und Nachtzeit das Abschleppen gesichert, daher die vier Broleys.

Brodichte pro Liter erklärt schlicht gesagt wie doll das Zeuch knallt.

Literqualität beschreibt demnach das Genusspotential der ausgeschenkten Getränke. Das Guinness im Oscar Wilde war zwar gut, jedoch nicht perfektioniert mit Kleeblatt im Schaum gezapft. Ein Broley Abzug.

Personal Brotential beschreibt die Awesomeness der Barbediensteten. Dies bezieht sich nicht nur auf die äußere Erscheinung der Hühnchen, sondern auch auf deren Bro'ness und die der männlichen Kollegen, auch wenn deren äußere Erscheinung in diese Bewertung nicht einfließt.

Awesome Specials sind Annehmlichkeiten der Bar, die man nicht überall genießen kann und daher etwas Besonderes sind. Auch qualitativ hochwertige Dienstleistungen, wie unerwartete Massagen gehören hier dazu.           

To put it in a Nutshell: 20 / 35 ♂'s. Oscar wär nicht Wilde sondern würde sich fragen WHY?! (did they use my name for that fucking bar)


Nach einem Liter Guinness und deutlich gehobenerer Laune geht es die Oranienburger Straße nun hinunter in Richtung Hackescher Markt. Ziel ist unser dortiger Stamm-Irish Pub, der uns schon so manches Mal glücklich werden ließ. Awesome Bros verspüren auf dieser Strecke gleichzeitig das Verlangen nach Currywurst. Exhibit b:
Der Kilkenny Irish Pub: Auf des Kenners Gesicht breitet sich hier ein Lächeln aus! Warmherzig wird man hier in einem gut gefüllten Pub empfangen wie es sein muss. Touristen, Berliner und emigrierte Inselbewohner genießen hier gemeinsam die gepflegte Feierabendbier-Kultur. 

  • Hühnchendichte pro m²: ♂♂♂♂   
  • Chillfaktor: ♂♂♂♂♂             
  • Abschleppweg: ♂♂♂♂♂      
  • Brodichte pro Liter: ♂♂♂♂♂ 
  • Literqualität: ♂♂♂♂♂
  • Personal Brotential: ♂♂♂♂
  • Awesome Specials: ♂♂♂♂♂ 
Ein wahrer Broleyregen! 
Hühnchen zu finden ist in diesem Pub wirklich nicht schwer! Egal wann, man findet hier immer Touristen oder Berliner, eine breite, gut gelaunte Auswahl.
Auch die Einrichtung ist stilvoll und gemütlich. Bei diesem irischen Charme genießt man sein Guinness gleich nochmal so gerne.
Beim Abschleppweg punktet der Pub ebenfalls. In zentraler Lage nicht weit vom Alexanderplatz findet sich immer ein Fortbewegungsmittel. Das Guinness ist (wenn es nicht verkippt wird wie an ebenjenem Abend) perfekt gezapft, ansprechend kredenzt und knallt. 
Kaum zu glauben aber wahr: Auch beim Personal weiß der Irish Pub zu glänzen. Noch vor der ersten Bestellung geht aufgrund von awesomen Kindereien ein Teelichtglas zu Bruch - hier kein Grund für Zurechtweisung sondern eher für einen coolen Spruch. Lediglich schlechte Erfahrungen mit Kellnerin S. verhindern hier die volle Broleybewertung.
Ob Live-Sport, Live-Musik oder angenehme Massage beim Bier - mit Entertainment geizt dieser Pub nicht. Awesome Nächte sind jedem Bro gesichert, der sich entschließt hier feiern zu gehen.


To put it in a Nutshell: 33 / 35 ♂'s. Legen - wait for it - dary Pub!                                                                               

Mai 05, 2011

Die feierliche Zeremonie of Awesome Schreibtisch


Man weiß nicht wer auf diesem Bild glücklicher ist. Die verdiente Gewinnerin des Most Awesome Schreibtisch Contest oder die beiden Boxenluder, die ihr hier gratulieren und in noch nie da gewesener Pose ihre Trophäe feierlich überreichen.
Trotz kurz zuvor geschriebener Englisch Leistungskursklausur konnten wir nicht nur ein Lächeln auf unsere Gesichter zaubern sondern auch auf das einer schwer zu beeindruckenen Noblesse, der Princess of awesome.

Um unserer Funktion als Heiratsvermittlung gerecht zu werden, wollen wir bei der Gelegenheit noch erwähnen, dass her Highness auf der Suche nach ihrem Traumprinzen ist. Bewerbungen können bei uns über die dafür eingerichtete royale Eulenpost eingesendet werden.
Zur Auswahl werden die üblichen Awesomekriterien angewandt. Allen Bewerbern empfehlen wir dringlichst unsere Rubrik "How to be awesome" zu studieren und zu verinnerlichen.
Wiedereinmal wurde zu diesem Anlass eine spezialisierte und sorfälltig erlesene Jury zusammengestellt. Ja sie besteht aus uns.
Doch diesmal wird nicht etwa eine Redbull-dose verlost, sondern unsere Princess of awesome. Auf speziellen Wunsch wird auch sie von uns handsigniert.

April 29, 2011

The Most Awesome Schreibtisch Sieger



Es ist vollbracht! Nicht etwa diese belanglose Hochzeit, die zur Zeit auf irgendeiner einsamen Insel zelebriert wird. Nein! Der Sieger des Most Awesome Schreibtisch Contest steht fest!

Es erfüllt uns mit Stolz und Freude, hier in der Westminster Abbey der Blogs Her Royal Highness, Princess of Schreibtisch and Duchess of Awesome, Stella M. (Nachname von der Redaktion geändert) zu krönen. Neben den ihr von dieser feierlichen Stunde an verliehenen Adelstiteln, gewinnt sie außerdem die von uns handsignierte RedBull-Dose und darf diesen Post mit ihrem Schreibtisch als Cover schmücken.

Auf der Suche nach the Most Awesome Schreibtisch haben wir in uferlosen Überstunden unzählige Bewerbungen auf die von uns erlesenen awesome-Kriterien untersucht und analysiert. Allen enttäuschten Verlierern dieses Contests möchten wir deshalb mit Hilfe einer bildlich veranschaulichten Analyse, in Manier des allseits bekannten Fußballanalysators Jürgen Klopp, die Chance geben von der Meisterin des Awesome Learnings zu lernen.


Bildnachweis eines Schreibtisches, der seinergleichen ebenbürtig gesucht, jedoch nicht fand: Die Analyse! (v.r.n.l.)

Awesomenachweis 1: 11 Nagellacke sollt ihr sein! Diese kosmetische Philosophie ist hier mannschaftsdienlich in Perfektion umgesetzt worden. Weiter links befindet sich die Auswechselbank mit sieben awesomen Ersatzlacken.

Awesomenachweis 2: Die sichtbare Verzweiflung auf dem Buchcover ist awesomes Sinnbild der geistigen Verfassung eines jeden Abiturienten in dieser Lernphase. Weiterhin ist das Vortäuschen frühzeitiger Vorbereitung auf die Präsentationsprüfung aus bro-technischen Gesichtspunkten löblich und hier awesome umgesetzt.


Awesomenachweis 3: Lindt-Schokolade und Pringles-Chips – an Nervennahrung mangelt es diesem Schreibtisch sicher nicht. Ob zartschmelzende Versuchung oder knackig-würziger Genuss, Bro und Hühnchen finden hier gleichermaßen Befriedigung (what up?!).

Awesomenachweis 4: Handcreme! Die Hände sind ein wichtiges Aushängeschild und gleichermaßen Werkzeug jeden Bros (und Hühnchens), die Pflege ebendieser sollte zu den awesome lackierten Nägeln passen. Der Kamilleduft dieses liquiden Pflegeprodukts zeugt hier auch nicht von Alter sondern eher awesomer Reife.

Awesomenachweis 5: DAS Selbstbewusstsein-pushende Element eines jeden Schreibtisches: Ein Award. Es ist zwar nicht erkennbar für welche Glanzleistung dieser verliehen wurde - das ist aber auch egal. Täglich sorgt er für ein angenehmes Selbstwertgefühl und somit Feierability der Extraklasse.

Fazit: Einen awesomeren Schreibtisch kann es kaum geben. All diese Kleinigkeiten machen diesen Tisch zu einem Kleinod des Glücks, einem wahren Meisterstück eifrigen Lernaufschubs und einem Ort lackierender Konzentration. Unnachahmliche Individualität und pure Awesomeness heben diesen Schreibtisch aufs oberste Treppchen!